Unser Roadtrip durch die USA beginnt. Arizona und Utah sind das "Home of the Canyons". Endlose Weite. Endlose, gerade Straßen. Eine umwerfende Natur, die von rosa-lila gefärbten Wolken umrahmt ist. Cowboy-Feeling kommt auf. Vor vielen Restaurants hängen Verbotsschilder, dass drinnen keine Schuss- und Stichwaffen erlaubt sind. Werbeplakate für „Shooting Ranges“, wo Touristen mit einem Maschinengewehren herumballern können. Ja, sogar mit Granatwerfern kann man sich austoben. Es lebe Amerika!
Mit dem Helikopter über den Grand Canyon
Soundtrack zum Beitrag:
Das Adjektiv „Grand“ trifft es sehr gut, was der Grand Canyon ist. Ein Superlativ wäre wohl noch besser. Diese 450 km lange Schlucht ist bis zu 30 km (!) breit und 1800 Meter tief.
Das Adjektiv „Grand“ trifft es sehr gut, was der Grand Canyon ist. Ein Superlativ wäre wohl noch besser. Diese 450 km lange Schlucht ist bis zu 30 km (!) breit und 1800 Meter tief.
Dass er beeindruckend ist, haben wir schon gehört. Die Fotos haben uns aber nicht so überzeugt.n Aber hier trifft es zu: Ein Foto kann NIEMALS diesen imposanten Canyon wiedergeben.
Wir haben uns für einen Helikopterflug über den South Rim und North Rim des Gran Canyon entschieden. „Regina, do you want to be my Copilot?“ fragt mich BJ, unser Pilot. „Sure“ antworte ich ihm und freue mich riesig, dass Roland und ich vorne beim Piloten sitzen können. Wir quetschen uns in die engen Sitzen, checken noch alle unsere Headsets und dann heben wir auch schon ab.
Die ersten Minuten fliegen wir noch in niedriger Höhe über einen dunkelgrünen Nadelwald. Dazwischen hat der Herbst den Wald schon in ein leuchtendes Gelb gefärbt. „A Lot of animals are living in the Grand Canyon. Bisons, Elks, Black Bears and Giraffs“. BJ hat immer einen Schmäh drauf und verpackt sie in seine Geschichten über den Canyon.
„Now we are reaching the Canyon. Be prepared“ kündigt uns BJ noch via Headset an. Ich schalte schnell die GoPro ein und BOOOOOOOOM ist er vor uns oder besser gesagt unter uns. Roland und ich sind total überwältigt, ich muss aufpassen dass ich die GoPro gerade halte. Der Gran Canyon ist wie….wie das Ende der Welt. Er taucht aus dem Nichts auf. Vorher noch grüner Wald und plötzlich bricht die Erde ab, und eine kilometerweite rotbraune Steinlandschaft breitet sich vor uns aus.
„Oh my God“ ist das einzige, was wir über die Headsets hören. Ich habe Gänsehaut. „How do you like my office?“ fragt uns BJ mit einem Schmunzeln. Er ist fast jeden Tag hier. Netter Job. Wir fliegen über den Canyon und es wirkt, als würden wir uns gar nicht fortbewegen. Tatsächlich fliegen wir aber über 180 km/h. Die mächtigen Canyons lassen uns winzig kleine Menschen im Helikopter so unbedeutend wirken. Wahnsinn.
Die ersten Minuten fliegen wir noch in niedriger Höhe über einen dunkelgrünen Nadelwald. Dazwischen hat der Herbst den Wald schon in ein leuchtendes Gelb gefärbt. „A Lot of animals are living in the Grand Canyon. Bisons, Elks, Black Bears and Giraffs“. BJ hat immer einen Schmäh drauf und verpackt sie in seine Geschichten über den Canyon.
„Now we are reaching the Canyon. Be prepared“ kündigt uns BJ noch via Headset an. Ich schalte schnell die GoPro ein und BOOOOOOOOM ist er vor uns oder besser gesagt unter uns. Roland und ich sind total überwältigt, ich muss aufpassen dass ich die GoPro gerade halte. Der Gran Canyon ist wie….wie das Ende der Welt. Er taucht aus dem Nichts auf. Vorher noch grüner Wald und plötzlich bricht die Erde ab, und eine kilometerweite rotbraune Steinlandschaft breitet sich vor uns aus.
„Oh my God“ ist das einzige, was wir über die Headsets hören. Ich habe Gänsehaut. „How do you like my office?“ fragt uns BJ mit einem Schmunzeln. Er ist fast jeden Tag hier. Netter Job. Wir fliegen über den Canyon und es wirkt, als würden wir uns gar nicht fortbewegen. Tatsächlich fliegen wir aber über 180 km/h. Die mächtigen Canyons lassen uns winzig kleine Menschen im Helikopter so unbedeutend wirken. Wahnsinn.
Wir fliegen auch über den braungefärbten Colorado-River. Eigentlich wollten wir dort eine Rafting Tour machen, gibts aber erst ab drei-tägigen Touren UND ab 2.500 Dollar. Aja: Eineinhalb Jahre im Vorhinein muss man buchen. Also nix für uns Spontanlinge.
Später sehen wir auch schon die ersten vom Herbst verfärbten Blätter und können sogar eine Bisonherde entdecken.
Der ehemalige US-Präsident Roosevelt bezeichnete den Grand Canyon als den einzigen Ort, den jeder Amerikaner gesehen haben sollte. Zu recht. Diese spektakuläre Schlucht ist einfach nur faszinierend. Funfact: Nach Washington DC ist der Grand Canyon der am stärksten regulierte Luftraum.
Später sehen wir auch schon die ersten vom Herbst verfärbten Blätter und können sogar eine Bisonherde entdecken.
Der ehemalige US-Präsident Roosevelt bezeichnete den Grand Canyon als den einzigen Ort, den jeder Amerikaner gesehen haben sollte. Zu recht. Diese spektakuläre Schlucht ist einfach nur faszinierend. Funfact: Nach Washington DC ist der Grand Canyon der am stärksten regulierte Luftraum.
Antelope Canyon
Ein aus Sandstein geformtes Wunder der Natur. Die Erosion hat über die Jahrtausende die wunderbarsten Formen hervorgebracht. Teilweise steckt von den Fluten herangespültes Treibholz noch einige Meter über unseren Köpfen. Das Farb- und Lichtspiel in diesem teilweise sehr engen Canyon ist einfach faszinierend. Die Kulisse wirkt total unwirklich auf uns.
Unser Guide Mariana ist spitze, sie zeigt die besten Plätze, von wo aus wir wunderschöne Fotos schießen können. Und das Beste: Sie ruft immer "Tschinga Tschinga" oder sowas ähnliches, um die chinesischen Touristenhorden zu verscheuchen die sonst am Foto oben wären. Was so ein paar Wörter chinesisch bewirken können. Alle huschen sofort zur Seite. "I want my tourists to get a picture were it seems they are the only ones."
Monument Valley
Mit unserem kleinen Nissan gehts für einen kurzen Ausflug in den Bundesstaat Utah, zu den berühmten Tafelbergen die schon als Filmkulisse für einige Western gedient haben. Im Schritttempo rumpeln wir die Straße zwischen den beeindruckenden rotbraunen Gesteinsformationen durch. Wir fragen uns nur noch: Wo sind die Cowboys und Indianer? Wo ist John Wayne?
Horseshoe Bend
Gerade rechtzeitig schaffen wir's noch vor Einbruch der Dunkelheit. Dreihundert Meter fällt die Schlucht vor uns steil ab. Unten schlingt sich der Colorado River in Hufeisenform um den Canyon. So beeindruckend. Wahnsinn.
Bryce Canyon
Tja, und plötzlich stehen wir im Schnee auf 2700 Meter. Damit hätten wir nicht gerechnet. Wir machen einen Schneeball, schießen ein paar Fotos und verziehen uns wieder ins warme Auto.
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Wahnsinn, was die Natur hier vollbracht hat. Ein riesiges Amphitheater voller Gesteinsmännchen. |
So, wir hoffen eure Augen haben die vielen braunen Fotos ausgehalten. Nächstes Mal wirds grell und bunt und verrückt - es geht in die Sin City! Wenn ihr wissen wollt ob wir ordentlich abgecasht haben beim Roulette, schauts bald wieder am Blog vorbei 😉
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