Bacalar, Mexiko. Es ist 2:40 Uhr in der Früh. Vollkommen verschlafen kriechen wir aus unserem Moskitonetz hervor und packen die letzten Sachen ein. Es dauert nicht lange, kommt auch schon unser Taxi. Wir verabschieden uns noch von der herzlichen Unterkunftsbesitzerin in Bacalar (Regino träumt noch vor sich hin) und dann gehts auf zum Busterminal.
Unterwegs mit einem alten Schulbus
Es ist bereits hell als wir ein paar Stunden später in Belize City ankommen. Wir müssen umsteigen, damit wir weiter in den Süden, nach Placencia kommen. „Your Bus will arrive in ten minutes. It’s a blue bus“, erklärt uns ein Gepäcksträger beim Busterminal. Belize ist das einzige Land in Mittelamerika, wo Englisch gesprochen wird. Roland freut sich, endlich wieder mal mit den Locals kommunizieren zu können.
Pünktlich parkt ein alter, amerikanischer Schulbus im Terminal. Er ist tintenblau lackiert und oben steht „Ritchie's“. Nice..aber wackelig schaut er aus!
Wir steigen ein und es läuft……wer erratet es? Natürlich Bob Marley!
Wir fahren los, es ist kurz vor Schulbeginn und auf der Straße marschieren die Kinder gestriegelt und in Schuluniformen zur Schule. Es schaut nach einem sonnigen Tag aus, ach wie ich diese Stimmung am morgen liebe.
Wir fahren einige Stunden mit dem Bus und wir schauen einfach nur aus dem Fenster raus. So lernen wir am liebsten ein Land kennen, einfach mit dem Localbus durch das Land fahren. Die Fahrgäste beobachten, mit ihnen ein bisschen Quatschen. Ein Mädchen hat besonderen Spaß daran, sich vor Rolands Kamera zu verstecken.
Immer wieder nicken wir beide weg, da wir in der Nacht kaum geschlafen haben. Der Fahrer gibt ordentlich Gas mit dem alten Bus und so rumpelt es ordentlich. Spätestens wenn wir vom Sitz rutschen, reißen wir unsere Augen auf. Ich blicke aus dem Fenster, neben uns ziehen saftig grüne Hügel vorbei, wunderbarer Dschungel.
Wir steigen ein und es läuft……wer erratet es? Natürlich Bob Marley!
Wir fahren los, es ist kurz vor Schulbeginn und auf der Straße marschieren die Kinder gestriegelt und in Schuluniformen zur Schule. Es schaut nach einem sonnigen Tag aus, ach wie ich diese Stimmung am morgen liebe.
Wir fahren einige Stunden mit dem Bus und wir schauen einfach nur aus dem Fenster raus. So lernen wir am liebsten ein Land kennen, einfach mit dem Localbus durch das Land fahren. Die Fahrgäste beobachten, mit ihnen ein bisschen Quatschen. Ein Mädchen hat besonderen Spaß daran, sich vor Rolands Kamera zu verstecken.
Immer wieder nicken wir beide weg, da wir in der Nacht kaum geschlafen haben. Der Fahrer gibt ordentlich Gas mit dem alten Bus und so rumpelt es ordentlich. Spätestens wenn wir vom Sitz rutschen, reißen wir unsere Augen auf. Ich blicke aus dem Fenster, neben uns ziehen saftig grüne Hügel vorbei, wunderbarer Dschungel.
Newton, ein ungefähr 35-jähriger Belizaner sitzt vor mir. Wir quatschen ein wenig und er gibt uns Tipps für seine Heimatstadt, San Ignacio, die auch noch auf unserem Reiseplan steht.
Busfahren funktioniert in Belize so, dass man einfach dem Fahrer sagt, wann man aussteigen möchte. Es gibt keine fixen Bushaltestellen. „Where are you staying?“, fragt uns Newton. „At Lydias Guesthouse“. „Oh, I know where that is. I can tell you when you have to jump off“, sagt er mit einem Lächeln im Gesicht zu uns. Ach wie schön ist es, bereits am ersten Tag in einem Land auf so nette und hilfsbereite Menschen zu treffen.
Jetzt aussteigen in Placencia. „I can help you with your bags“, sagt Newton und springt schon auf, um uns die Backpacks vom Bus runterzureichen. Erschöpft von der langen Reise gehen wir die letzten Meter zum Guesthouse und freuen uns auf Schlafen, Essen und eine Dusche.
Aja, weil die Schulbusse so in die Jahre gekommen sind: Bei einer anderen Fahrt ein paar Tage später passiert's. Der "Oldtimer" geht ein. Motorschaden. Aber keine Panik, versichert uns der Fahrer, der Besitzer des Busses ist bereits unterwegs zu uns. Okay, aber wenn der keinen Ersatzmotor dabei hat, wird das wohl nicht viel helfen. Es endete damit, dass wir per Anhalter weiter fahren.
Jetzt aussteigen in Placencia. „I can help you with your bags“, sagt Newton und springt schon auf, um uns die Backpacks vom Bus runterzureichen. Erschöpft von der langen Reise gehen wir die letzten Meter zum Guesthouse und freuen uns auf Schlafen, Essen und eine Dusche.
Aja, weil die Schulbusse so in die Jahre gekommen sind: Bei einer anderen Fahrt ein paar Tage später passiert's. Der "Oldtimer" geht ein. Motorschaden. Aber keine Panik, versichert uns der Fahrer, der Besitzer des Busses ist bereits unterwegs zu uns. Okay, aber wenn der keinen Ersatzmotor dabei hat, wird das wohl nicht viel helfen. Es endete damit, dass wir per Anhalter weiter fahren.
Belize ist anders.
Dieser kleine Flecken Erde wirkt wie ein Exot in Lateinamerika. Die Kultur ist eine Mischung aus USA, Karibik und Lateinamerika. Etwa ein Drittel der Bevölkerung hat afrikanische Vorfahren.
Max, unser "Lost Dive Guide"
Das vor Belize liegende Riff ist nach dem Great Barrier Reef in Australien das zweitgrößte Korallenriff der Welt. Das ist auch der Hauptgrund, wieso wir in dieses kleine Land gekommen sind.
8:30 Uhr, wir stehen vor dem Sea Horse Diveshop und machen den Equipment-Check. Vor jedem Tauchgang probiert man den Wetsuit, Flossen, Taucherbrille etc. an, damit alles gut sitzt. „Don’t panic. I will also have fins for you“, sagt Max in einem total entspannten Ton zu uns. Er ist unser Tauchguide für heute. Er strahlt etwas total entspanntes aus und macht Schmähs, wo wir uns nicht sicher sind, ob er gerade einen Joint geraucht hat und high ist oder ob er einfach das slow down-Beliz-Feeling so gut verkörpert. Damit ihr euch in etwa seinen Humor vorstellen könnt: Auf seinen Flossen steht „Don’t follow me, I’m lost“ oben. Der Tauchguide ist immer an erster Stelle Unterwasser, hinter ihm die anderen Taucher.
"Here we gonna have lunch today"
Eine Stunde geht es mit dem Boot raus zum Tauchspot, den Silk Cayes. Wir fahren vorbei an Mini-Inselchen, wo nur ein paar Palmen drauf stehen. Bei manchen Eilanden hat sich jemand ein Haus draufgebaut. Und die Insel ist nicht viel größer als das Haus. Schaut witzig aus, diese "Hausinseln". Die dunklen Wolken verziehen sich immer mehr und das Meer fängt türkisblau zum Strahlen an. Wir nähern uns einer kleinen Sandinsel, ungefähr so groß wie ein Volleyballfeld.Ich hole sofort mein Handy raus und schieße wie wild Fotos. Es sieht einfach so paradiesisch aussieht, wie eine Robinson Crusoe Insel. „Here we gonna have lunch today“ verkündet Max, und wir können unser Glück kaum fassen. Was für ein schöner Ort für eine Mittagspause! Und es gibt sogar einen Grill drauf. Unser Magen macht sich schon bemerkbar und wir freuen uns auf das baldige Mittagessen.
Aber zuerst mal wird getaucht. Wir fahren noch ein paar hundert Meter von dem Inselchen weg, hinaus ins tiefblaue Meer. Wir schlüpfen ins Equipment und mit einer Rückwärtsrolle lassen wir uns vom Boot ins Wasser fallen.
„Ready?“ fragt uns Max noch und dann tauchen wir auch schon ab. Es dauert nicht lange, sehen wir schon den ersten Nurseshark (Ammenhai). Elegant schwimmt er direkt unter uns. Mit seiner grau-braunen Farbe sieht er etwas gespenstisch aus. Ich halte mal lieber Abstand und bin froh, wenn er mir nicht zu Nahe kommt.
Ammenhaie sind übrigens für Menschen harmlose Haie, sie fressen nur Kleingetier und man kann sie sogar streicheln. Was der Max auch gemacht hat, Roland und ich ließen das lieber mal bleiben.
„Ready?“ fragt uns Max noch und dann tauchen wir auch schon ab. Es dauert nicht lange, sehen wir schon den ersten Nurseshark (Ammenhai). Elegant schwimmt er direkt unter uns. Mit seiner grau-braunen Farbe sieht er etwas gespenstisch aus. Ich halte mal lieber Abstand und bin froh, wenn er mir nicht zu Nahe kommt.
Ammenhaie sind übrigens für Menschen harmlose Haie, sie fressen nur Kleingetier und man kann sie sogar streicheln. Was der Max auch gemacht hat, Roland und ich ließen das lieber mal bleiben.
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Dieser Fisch hat es sich auf meinem Tank gemütlich gemacht und war den ganzen Tauchgang drauf. Wahrscheinlich hat er mich mit einem Hai verwechselt, auf denen kleben manchmal auch solche Fische. |
Nach gut 45 Minuten unter Wasser tauchen wir wieder auf, schälen uns aus unseren Wetsuits und machen uns auf dem Weg zum Mittagspausenplätzchen. Gegrillt wird für uns nicht, da haben wir wohl die falsche Tour gebucht. Dafür gibts paniertes Hendl mit Kokosreis. Wir sind hungrig und würden sowieso alles essen.
Beim Tauchen bucht man meistens gleich zwei oder drei Tauchgänge auf einmal, damit sich die Fahrt hinaus zum Riff auszahlt. Zwischen den Tauchgängen muss man immer eine bestimmte Zeit an der Oberfläche bleiben, damit der Körper den Stickstoff abbauen kann, der sich in der Tiefe im Körper gesammelt hat. Für uns geht es nach gut einer Stunde Mittagspause weiter zum zweiten Tauchgang. Jetzt sehen wir noch mehr Ammenhaie und das Wasser ist auch etwas kühler.
"Wow, da wuarlts voll!"
Mit uns am Boot sind auch ein paar Schnorchler. „Do you want to do some snorkeling?“ fragt uns Max nach unserem zweiten Tauchgang. „I know a spot where you gonna see some rays and turtles.“ Na klar doch lassen wir uns Rochen und Schildkröten nicht entgehen.Angekommen am Spot, hüpft Roland als erstes rein, während ich noch mit meiner Taucherbrille beschäftigt bin. Alle Mädels wissen wie schmerzhaft es sein kann, das Gummiband über die nassen Haare zu schieben *autsch*.
Roland springt schon mal ins Wasser. „Wow, da wuarlts voll!“ schreit er mir total begeistert entgegen. Schnell hüpfe ich ins Wasser und erschrecke erstmal, weil direkt neben mir ein ca. zwei Meter großer Adlerrochen elegant vorbeizieht. Roland deutet ganz hektisch in die Ferne. Das Wasser ist etwas trüb und ich kann nicht gleich erkennen was er meint. Ich sehe nur eine riesige graue Fläche. Es ist ein Rochen. Ein GIGANTISCHER Rochen. Geschätzt 3 Meter Durchmesser. Wir nennen ihn nur mehr den Dinosaurier-Rochen.
Grund für den großen Rochen- und Haiauflauf: Hier nehmen Fischer ihre Fische aus und werfen den Abfall ins Meer.
Natürlich treffen wir in den Unterkünften oft Reisende, die genauso wie wir länger unterwegs sind. Aber über das deutsche Pärchen, dass wir an diesem Abend kennen lernen, staunen wir nicht schlecht.
Grund für den großen Rochen- und Haiauflauf: Hier nehmen Fischer ihre Fische aus und werfen den Abfall ins Meer.
20.000 Fotos - viel Spaß!
Nach dem Tauchgang holen wir uns noch ein Bier aus dem Supermarkt und trinken es auf unserer Terrasse. Wir kommen mit anderen Gästen ins Gespräch.Natürlich treffen wir in den Unterkünften oft Reisende, die genauso wie wir länger unterwegs sind. Aber über das deutsche Pärchen, dass wir an diesem Abend kennen lernen, staunen wir nicht schlecht.
Sie sind ungefähr so lange unterwegs wie wir zu diesem Zeitpunkt, um die sieben Monate.
"Wieviele Fotos habts ihr schon gemacht?"
Wir: "Puh, keine Ahnung. So 3.000 oder 4.000 vielleicht."
"Wir sind momentan bei 20.000 Fotos. Wir werden die dann daheim in Ruhe aussortieren."
Daheim in aller Ruhe 20.000 Fotos (!!!) aussortieren? Na, viel Spaß dabei! Wir hoffen nur mal, dass sie keinen Fotoabend mit den Freunden planen bevor sie aussortiert haben 😂
Cockscomb National Park - das einzige Jaguarreservat der Welt
Wir wechseln den Ort. Von Placencia geht's ins 90 Minuten entfernte Hopkins. Im Hostel angekommen, fragen wir den Besitzer über das nahegelegene Jaguarreservat aus.
„Der Busfahrer soll euch beim Maya Center aussteigen lassen. Den Rest macht ihr dann per Anhalter“, sagt Roy zu uns. Der Hostelbesitzer erklärt uns den Weg zum wohl bekanntesten Nationalpark des Landes. Den Cockscomb National Park. Was diesen Park so besonders macht? Er ist das einzige Jaguarreservat der Welt. Geschätzt 200 Jaguare leben noch in diesem Naturreservat.
„Der Busfahrer soll euch beim Maya Center aussteigen lassen. Den Rest macht ihr dann per Anhalter“, sagt Roy zu uns. Der Hostelbesitzer erklärt uns den Weg zum wohl bekanntesten Nationalpark des Landes. Den Cockscomb National Park. Was diesen Park so besonders macht? Er ist das einzige Jaguarreservat der Welt. Geschätzt 200 Jaguare leben noch in diesem Naturreservat.
Wir wollen auf eigene Faust in den Nationalpark
Und uns das teure Taxi dorthin für 60 Euro sparen. Für uns heißt das: Einmal Local Bus, also einen alten Schulbus vorm Hostel nehmen. Einmal Umsteigen. Und dann gehts per Anhalter die letzten neun Kilometer zum Nationalpark. „Schaut, dass ihr vor acht Uhr dort seid. Da sperrt der Nationalpark auf und dann können euch die Angestellten mitnehmen.“, ist der letzte Ratschlag von Roy am Vorabend.
„6 Miles to the Visitor Center“
Also, los geht das Abenteuer! Mit den zwei Bussen klappt alles super, wir steigen bei der Kreuzung aus. „6 Miles to the Visitor Center“ steht auf dem Schild. Jetzt brauchen wir nur noch den Daumen rausstrecken und auf eine Mitfahrgelegenheit hoffen. Frohen Mutes gehen wir die ersten Meter Richtung Nationalpark.
Dauert sicher eine Weile bis das erste Auto kommt. Es ist zwar erst kurz vor acht Uhr, aber es ist schon brütend heiß. Was uns etwas irritiert: der Park sperrt bereits um 7:30 auf, das heißt alle Angestellten sind wahrscheinlich schon im Nationalpark. Also hoffen wir auf die Touristen, dass die uns mit dem Auto mitnehmen.
Dauert sicher eine Weile bis das erste Auto kommt. Es ist zwar erst kurz vor acht Uhr, aber es ist schon brütend heiß. Was uns etwas irritiert: der Park sperrt bereits um 7:30 auf, das heißt alle Angestellten sind wahrscheinlich schon im Nationalpark. Also hoffen wir auf die Touristen, dass die uns mit dem Auto mitnehmen.
Wir spazieren den Feldweg entlang. Ein Schild weißt uns darauf hin, dass Jaguare die Straße queren können. „Hast du das gehört? Ist das ein Auto?“, sagt Roland zu mir. Beide bleiben wir stehen und lauschen. Wir hoffen, dass ein Auto um die Kurve biegt. Wir gehen doch schon ein Weilchen…Nichts. Und so vergeht die Zeit und es kommt….nichts. Kein Auto, dass uns mitnehmen könnte.
Plötzlich raschelt es…
„Oh mein Gott, hast du das gehört? Was ist das?“, sage ich erschrocken zu Roland. Im Wald neben uns raschelt es und wir hören ein tiefes Grunzen und Äste brechen. „Ist das ein Wildschwein? Ein Jaguar kanns ja nicht sein. Ich weiß zwar nicht wie die sich anhören, aber ich glaub nicht so“. Wir wollen uns gegenseitig beruhigen, nicht dass plötzlich ein Wildschwein oder ein Jaguar auf uns zuprescht. Zwar voll unrealistisch weil die Tiere meist nur angreifen wenn sie Gefahr wittern, aber in den Köpfen haben wir natürlich gleich schreckliche Szenen von irgendwelchen Filmen. Roland macht ein lautes Geräusch, um das Tier im Gebüsch vor uns zu verscheuchen. Wir hören noch wie es flüchtet, bekommen es aber nicht zu Gesicht. Puh!
Zwischenbilanz
Weiter gehts. Ich schaue auf die Uhr. Bilanz: Zwei Stunden Fußmarsch, sechs gegangene Kilometer. Autos? Fehlanzeige. Kein einziges Mal hatten wir die Möglichkeit, unseren Daumen rauszustrecken. Der Eingang zum Nationalpark ist noch drei Kilometer entfernt. "Ich glaub, wir müssen alles gehen“, stellen wir beide enttäuscht fest.
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Vor dem Nationalpark führt ein kleiner Weg zu einem Flugzeugwrack, dieses ist in den 80ern in einen Sturm geraten und abgestürzt. |
Angekommen
Und so ist es auch. Nach zweieinhalb Stunden erreichen wir den Nationalpark. Keine Auto ist an uns vorbeigefahren.
Wandern bei 30 Grad und gefühlt 90% Luftfeuchtigkeit ist anstrengend. Wir entscheiden uns für einen kürzeren Trail im Nationalpark, nur drei Kilometer ist der Wanderweg lang. Denn wir haben schon Panik, auch beim Rückweg keine Mitfahrgelegenheit zu bekommen. Das würde heißen nochmal neun Kilometer retour gehen bis zur Hauptstraße. Das wären dann über 18 km alleine für den Hin-und Rückweg zum Nationalpark. Da wollen wir im Park nimma recht viele zusätzliche Kilometer wandern...
Wandern bei 30 Grad und gefühlt 90% Luftfeuchtigkeit ist anstrengend. Wir entscheiden uns für einen kürzeren Trail im Nationalpark, nur drei Kilometer ist der Wanderweg lang. Denn wir haben schon Panik, auch beim Rückweg keine Mitfahrgelegenheit zu bekommen. Das würde heißen nochmal neun Kilometer retour gehen bis zur Hauptstraße. Das wären dann über 18 km alleine für den Hin-und Rückweg zum Nationalpark. Da wollen wir im Park nimma recht viele zusätzliche Kilometer wandern...
Wir marschieren los und als Belohnung erwartet uns ein Wasserfall. Roland und ich können es kaum erwarten aus den Wanderschuhen rauszukommen und die Füße im klaren Wasser abzukühlen.
Nach einem Päuschen und ein paar Erdnüssen machen wir uns bereit für den Rückweg. Wir gehen mal vom Schlimmsten aus: Neun Kilometer zurücklaufen zur Hauptstraße und von dort aus den Daumen hochhalten. Einen Bus zurück zum Hostel gibts keinen.
Nach einem Päuschen und ein paar Erdnüssen machen wir uns bereit für den Rückweg. Wir gehen mal vom Schlimmsten aus: Neun Kilometer zurücklaufen zur Hauptstraße und von dort aus den Daumen hochhalten. Einen Bus zurück zum Hostel gibts keinen.
Glückssträhne!
Jetzt haben wir ordentlich Glück: Gleich am Anfang nimmt uns ein Ranger mit. Wir genießen das kühle Auto und sind erstaunt, wie weit wir gelaufen sind.
An der Hauptstraßen angekommen, strecken wir den Daumen raus. Und endlich kommen auch Autos! Ein paar fahren vorbei. Doch dann bleibt ein schwarzer Truck stehen. Schnell laufen wir nach vor und schauen zur Fahrerkabine hoch: „Hopkins?“ fragen wir den Fahrer mit einem erwartungsvollen Gesicht. Der Mann sitzt oben ohne in dem schon etwas heruntergekommenen Truck und nickt. Voller Freude steigen wir ein. Drinnen sehen wir, dass noch zwei weitere Männer drinsitzen, die uns entgeistert anstarren.
An der Hauptstraßen angekommen, strecken wir den Daumen raus. Und endlich kommen auch Autos! Ein paar fahren vorbei. Doch dann bleibt ein schwarzer Truck stehen. Schnell laufen wir nach vor und schauen zur Fahrerkabine hoch: „Hopkins?“ fragen wir den Fahrer mit einem erwartungsvollen Gesicht. Der Mann sitzt oben ohne in dem schon etwas heruntergekommenen Truck und nickt. Voller Freude steigen wir ein. Drinnen sehen wir, dass noch zwei weitere Männer drinsitzen, die uns entgeistert anstarren.
„Thank you soooo much!“ Rufen wir den drei Männern zu, als sie uns an einer Kreuzung aussteigen lassen. So, weiter gehts. Noch ungefähr zehn Kilometer bis zum Hostel. Ein paar Versuche und ein Pick-Up nimmt uns wieder mit. Jawohl!
Wir schauen in den blauen Eimer rein und kaufen einen Bananenpudding, der aber eigentlich aussieht wie ein ganz weicher, saftiger Kuchen. Wir beißen gleich in das Stückchen rein. Er ist unvorstellbar gut!
Am nächsten Tagen passen wir die Mädls wieder ab, in der Hoffnung dass sie wieder Bananenpudding verkaufen. "No, its all gone", sagt die Ältere leider zu uns.
Nach zwei Nächten geht es für uns auch schon wieder weiter. Auf eine Insel, die so groß ist wie ein Fussballfeld. Wie wir uns dort unsere Zeit vertrieben haben? Wir haben uns mit Kokosnüssen selbst versorgt. Mehr dazu im nächsten Beitrag.
Der beste Bananenpudding
Am Abend spazieren wir im kleinen Dorf Hopkins herum auf der Suche nach etwas zum Essen. Es ist dunkel und alles schaut recht verlassen aus. Dann hören wir zwei Mädchen bereits von weitem etwas rufen. "Hey, die zwei Mädls am Fahrrad, lass uns mal schauen was die verkaufen", sagt Roland zu mir, da wir beide fast sterben vor Hunger.Wir schauen in den blauen Eimer rein und kaufen einen Bananenpudding, der aber eigentlich aussieht wie ein ganz weicher, saftiger Kuchen. Wir beißen gleich in das Stückchen rein. Er ist unvorstellbar gut!
Am nächsten Tagen passen wir die Mädls wieder ab, in der Hoffnung dass sie wieder Bananenpudding verkaufen. "No, its all gone", sagt die Ältere leider zu uns.
Nach zwei Nächten geht es für uns auch schon wieder weiter. Auf eine Insel, die so groß ist wie ein Fussballfeld. Wie wir uns dort unsere Zeit vertrieben haben? Wir haben uns mit Kokosnüssen selbst versorgt. Mehr dazu im nächsten Beitrag.
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